Die Bedürfnisse der Kinder nach Sicherheit und Zuwendung sind unterschiedlich stark ausgeprägt.

Konkret bedeutet das für die ErzieherInnen, sich auf die unterschiedlichen Bindungs- und Kontakterwartungen, auf die Bedürfnisse der Kinder nach Nähe und Distanz, nach Zärtlichkeit und aggressiver Auseinandersetzung einzustellen und auf sie einzugehen.

In unseren Kindergärten entwickeln die Kinder trotz der gruppenübergreifenden Kontakte Gefühle der Zugehörigkeit (Wir-Gefühl) zu ihrer Stammgruppe und ihrer Erzieherin.

Sie haben darüber hinaus aber viele Kontakte zu anderen Erwachsenen im Haus und sind nicht mehr hilflos, wenn "ihre" Erzieherin einmal nicht anwesend ist.

Im Lebensraum Kindergarten fließen die Bereiche Spielen, Lernen, Bilden, Erfahren und Bewegen ineinander. Sowohl die Gestaltung des Kindergartenalltags als auch die Planung von Angeboten und Projekten stellen wir unter die Prämisse, den Kindern...

  • viel Bewegung,
  • viele eigenständige Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten sowie
  • viele unterschiedliche Sinneserfahrungen zu ermöglichen.